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Psalms 36

Zürcher Bibel 1931

Psalms Psalmen Chapter 36
1
VON dem Knecht des Herrn, von David.
2
Es spricht der Frevler: / "Gottlos zu sein bin ich gesonnen." / Er kennt kein Erschrecken vor Gott. /
3
Denn er schmeichelt sich selbst in seinem Wahn, / dass seine Schuld nicht aufgefunden, nicht gehasst werde. /
4
Die Worte seines Mundes sind Lug und Trug; / er hat es aufgegeben, weise und gut zu handeln. /
5
Frevel sinnt er auf seinem Lager, / tritt hin auf schlimmen Weg, / das Arge scheut er nicht. (a) Mi 2:1
6
O Herr, bis an den Himmel reicht deine Güte, / und deine Treue bis zu den Wolken. / (a) Ps 57:11; 108:5
7
Deine Gerechtigkeit ist wie die ewigen Berge, / deine Gerichte wie die grosse Flut. / Den Menschen und den Tieren hilfst du, Herr! /
8
Wie köstlich ist deine Güte, o Gott! / Im Schatten deiner Flügel bergen sich die Menschenkinder. / (a) Ps 17:8; 57:2; 61:5
9
Sie laben sich am Überflusse deines Hauses, / und mit dem Strome deiner Wonnen tränkst du sie. / (a) Ps 65:5
10
Denn bei dir ist der Quell des Lebens, / in deinem Lichte schauen wir das Licht. / (a) Jer 2:13
11
Erhalte deine Gnade denen, die dich kennen, / und deine Treue denen, die aufrichtigen Herzens sind. /
12
Nicht trete mich der Fuss der Hoffart, / und die Hand der Gottlosen verscheuche mich nicht. / Da müssen fallen die Übeltäter, / werden gestürzt und vermögen nicht aufzustehen.
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