Leyendo ahora
Salmos 105
Ludwig Albrecht Neues Testament und Psalmen
1
Danket Jahwe, ruft seinen Namen an, / Macht seine großen Taten inmitten der Völker kund!
2
Singt ihm, spielt ihm, / Redet von all seinen Wundern!
3
Rühmt euch seines heiligen Namens! / Es freue sich deren Herz, die Jahwe suchen.
4
Fraget nach Jahwe und seiner Macht, / Suchet sein Antlitz beständig!
5
Gedenkt seiner Wunder, die er getan, / Seiner Zeichen und der Urteile seines Munds,
6
Ihr Nachkommen Abrahams, seines Knechts, / Ihr Söhne Jakobs, seine Erwählten!
7
Er, Jahwe, ist unser Gott; / Er waltet gerecht über alle Lande.
8
Er gedenkt seines Bundes auf ewig, / Des Wortes, das er geboten für tausend Geschlechter,
9
Des Bundes, den er geschlossen mit Abraham, / Seines Eides an Isaak.
10
Er hat ihn für Jakob verheißend bestätigt, / Für Israel als ewigen Bund.
11
Indem er sagte: "Dir will ich geben Kanaans Land / Als euer erblich Besitztum."
12
Damals waren sie klein an Zahl, / Ein Häuflein nur, und Gäste im Land.
13
So wanderten sie von Volk zu Volk, / Von einem Reiche zum andern Volk.
14
Er ließ sie dabei von niemand bedrücken, / Ja, Könige strafte er ihretwegen:
15
"Tastet meine Gesalbten nicht an, / Und meinen Propheten tut kein Leid!"
16
Dann rief er Hungersnot gegen das Land, / Nahm jegliche Nahrung hinweg.
17
Er sandte vor ihnen her einen Mann: / Josef ward als Sklave verkauft.
18
Seine Füße wurden gefesselt, / In Eisen legte man ihn,
19
Bis sich sein Wort erfüllte, / Jahwes Spruch ihn geläutert hatte.
20
Da sandte der König und ließ ihn los, / Der Völkerbeherrscher gab ihn frei.
21
Er setzte ihn seinem Hause zum Herrn, / Zum Gebieter über all seinen Besitz;
22
Er sollte seine Fürsten an sich fesseln, / Seine Ältesten sollte er Weisheit lehren.
23
Dann kam Israel nach Ägypten, / Und Jakob ward Gast im Lande Hams.
24
Gott ließ sein Volk sehr zahlreich werden / Und machte es stärker als seine Bedränger.
25
Es wandelte sich nämlich ihr Herz, sein Volk zu hassen, / Arglist zu üben an seinen Knechten.
26
Da sandte Gott Mose, seinen Knecht, / Und Aaron, den er sich erkoren.
27
Die taten Zeichen bei ihnen durch seine Macht / Und Wunderdinge im Lande Hams.
28
Er sandte Finsternis — es ward dunkel; / Denn widerstrebten sie nicht seinen Worten?
29
Er verwandelte ihre Gewässer in Blut / Und ließ dadurch ihre Fische sterben.
30
Es wimmelte auch ihr Land von Fröschen: / Die drangen sogar in der Könige Kammern.
31
Er sprach, da kamen Bremsen, / Stechmücken in all ihr Gebiet.
32
Er gab ihnen Hagel als Regen, / Ließ Feuer lohen in ihrem Land.
33
Er schlug ihren Weinstock und Feigenbaum, / Zerbrach alle Bäume ihres Gebiets.
34
Er sprach, da kamen Heuschrecken / Und Hüpfer ohne Zahl.
35
Die fraßen alles Kraut in ihrem Land, / Sie verzehrten die Frucht ihrer Felder.
36
Alle Erstgeburt schlug er in ihrem Land, / Die Erstlinge all ihrer Manneskraft.
37
Da ließ er sein Volk mit Silber und Gold ausziehn, / Und es strauchelte keiner in seinen Stämmen.
38
Die Ägypter freuten sich ihres Auszugs, / Denn Graun vor ihnen war auf sie gefallen.
39
Er spannte Gewölk als Decke aus, / Und Feuer gab ihnen zur Nachtzeit Licht.
40
Er bat: da ließ Gott Wachteln kommen / Und sättigte sie mit Himmelsbrot.
41
Einen Fels tat er auf: da floß Wasser heraus; / Es rann wie ein Strom durch die Steppe.
42
Denn er dachte seines heiligen Worts / Und Abrahams, seines Knechts.
43
Drum ließ er sein Volk mit Freuden ausziehn, / Seine Auserwählten mit Jubel.
44
Er gab ihnen Länder der Heiden; / Was Völker erworben, das erbten sie.
45
Denn sie sollten seine Gesetze befolgen / Und seinen Lehren gehorsam sein. / Lobt Jah!