Lendo agora

Salmos 73

Ludwig Albrecht Neues Testament und Psalmen

Salmos Psalmen Capítulo 73
1
Ein Psalm Asafs. / Ja, gütig ist Gott gegen Israel, / Gegen die, die reines Herzens sind.
2
Doch meine Füße wären beinah gestrauchelt, / Meine Tritte fast ausgeglitten.
3
Denn ich ward neidisch auf die Prahler, / Als ich das Glück der Frevler sah.
4
Sie kennen ja keine Schmerzen, / Und von Gesundheit strotzt ihr Leib.
5
Nicht sind sie in Unglück wie Sterbliche sonst, / Sie leiden nicht Plage wie andre Leute.
6
Drum ist auch Hoffart ihr Halsschmuck, / Unrecht umhüllt sie als ihr Gewand.
7
Ihr Auge tritt mühsam hervor aus dem Fett, / Ihr Herz ist voll stolzer Gedanken.
8
Sie höhnen und sprechen boshaft von Gewalt, / Sie reden von oben herab.
9
In den Himmel setzen sie ihren Mund, / Ihre Zunge ergeht sich auf Erden.
10
Drum fallen ihnen die Leute zu, / Die schlürfen Wasser in Fülle ein.
11
Sie sprechen: "Wie sollte Gott etwas wissen? / Wohnt denn bei dem Höchsten Kenntnis?
12
Diese Leute leben zwar ohne Gott, / Doch haben sie, ewig ungestört, / Reichtum und Macht erlangt.
13
Umsonst ist's, daß ich mein Herz hab reingehalten / Und meine Hände in Unschuld gewaschen.
14
Ich war doch geplagt den ganzen Tag / Und ward alle Morgen aufs neue gestraft."
15
Hätt ich gedacht: So will ich auch reden, / Ich hätte verleugnet deiner Kinder Geschlecht.
16
So sann ich denn nach, dies Rätsel zu lösen; / Doch allzu schwierig war es für mich;
17
Bis ich in Gottes Heiligtum ging / Und auf ihr (trauriges) Ende merkte.
18
Ja, auf schlüpfrigen Boden stellst du sie, / Du stürzest sie ins Verderben.
19
Wie sind sie im Nu zunichte geworden, / Geschwunden, vergangen durch Schreckensgerichte!
20
Wie ein Traum verfliegt, sobald man erwacht: / So wirst du, Adonái, ihr Bild verschmähn, / Wenn du dich aufmachst (zu richten).
21
Würde (nun wieder) mein Herz erbittert, / Und fühlt ich es stechen in meinen Nieren:
22
Dann wär ich ein Narr und wüßte nichts, / Ich wäre sogar wie ein Tier vor dir.
23
Aber ich bleibe nun stets bei dir, / Du hast ja erfaßt meine rechte Hand.
24
Nach deinem Ratschluß wirst du mich leiten / Und nimmst mich endlich mit Ehren auf.
25
Wen hätt ich im Himmel (ohne dich)? / Und bist du mein, so begehr ich nichts weiter auf Erden.
26
Ist auch mein Leib geschwunden, und schlägt mein Herz nicht mehr: / Meines Herzens Hort und mein Besitz / Bleibt doch Elohim auf ewig!
27
Denn die von dir weichen, die kommen um; / Du vertilgst, die dich treulos verlassen.
28
Mir aber ist köstlich die Nähe Elohims. / Auf Adonái Jahwe ruht mein Vertraun: / So will ich verkündigen all dein Tun.
Compartilhar esta referência